FH OberösterreichForschung & Entwicklung

Lebensmitteltechnologie und Ernährung Center of Excellence

Personen

FH-Prof. Dr. Julian Weghuber

Leiter CoE Lebensmitteltechnologie und Ernährung
Tel.: +43 5 0804 44403
E-Mail: julian.weghuber@fh-wels.at


Julian Weghuber leitet das Exzellenzzentrum für Lebensmitteltechnologie und Ernährung an der FH OÖ, Standort Wels. Schwerpunkte liegen dabei sowohl auf Grundlagen- als auch angewandter Forschung im Lebens- und Futtermittelbereich. Weghuber ist verantwortlich für zahlreiche F&E Projekte mit nationalen und internationalen Partnern aus Industrie und Wissenschaft. Er ist operativer Leiter der Projektaktivitäten des K1-Zentrums FFoQSI (Austrian Competence Center for Feed, Food, Quality, Safety and Innovation) am Standort Wels.   

FH-Prof. Dr. Otmar Höglinger

Head of Department (Food Technology and Nutrition)
Tel.: +43 5 0804 44060
E-Mail: otmar.hoeglinger@fh-wels.at


Otmar Höglinger ist Leiter des Studiengangs Lebensmitteltechnologie und Ernährung (Bachelor- und Master) am FH OÖ Standort Wels. Im Studium Lebensmitteltechnologie und Ernährung lernen die Studierenden die Technologien der Lebensmittelherstellung und der dazugehörigen Qualitätssicherung kennen. Sie erwerben Kenntnisse über Nahrungsinhaltsstoffe und deren Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Kombination aus Lebensmitteltechnologie und -untersuchung, Ernährungslehre, Recht und Qualitätsmanagement ist als geschlossene Ausbildung einzigartig.

Dr. Peter Lanzerstorfer

Projektleiter, Postdoc
Tel.: +43 5 0804 44402
E-Mail: peter.lanzerstorfer@fh-wels.at


Forschungsprojekte

LipoDrop – Projektleiter
Identifikation phytogener Substanzen zur Vermeidung der intrazellulären Fetteinlagerung in Lipid Droplets. Weiterführende Information bei Renate Haselgrübler. 

Einfluss von Phytaminen auf wichtige regulatorische Mechanismen bei der Entstehung von Krankheiten – Projektkoordination
Entwicklung und Validierung von Zellkulturmodellen und Assays für die Lebendzellanalyse mittels Fluoreszenzmikroskopie-Verfahren. 

Räumlich-zeitliche Interaktionsanalyse von Signaltransduktionsproteinen mit verschiedenen „major-drug“ Zellmembranrezeptoren auf mikrostrukturierten Oberflächen
Der Micro-patterning Assay basiert auf der Identifikation und Quantifizierung von Interaktionen zwischen einem membranständigen Köderprotein und einem fluoreszenten Beuteprotein (membranständig oder zytosolisch) in lebenden Zellkulturen mittels Interner Totalreflexionsfluoreszenzmikroskopie (TIRFM). Das Grundprinzip des Assays beruht auf der Fixierung des Köderproteins mittels Antikörper in regelmäßigen Mikrostrukturen innerhalb der Zellmembran, während die laterale Verteilung bzw. der Colokalisierungsgrad des Beuteproteins analysiert wird. Gegenwärtig werden mit Hilfe des Micro-patterning Assays wichtige regulatorische Mechanismen von bedeutenden Zellmembranrezeptoren wie dem EGF-, IGF-, Insulin- und β2-adrenergen Rezeptor untersucht. 

Zytosolisches Micro-patterning: Entwicklung eines Lebendzell-Äquivalenz der Immunpräzipitation zur Charakterisierung von zytosolischen Protein-Protein Interaktionen
Der gegenwärtige Micro-patterning Assay ist auf die Analyse von Protein-Protein Interaktionen zwischen einem membranständigen Protein und einem zytosolischen Interaktionspartner limitiert. Um im Zytosol stattfindende Signaltransduktionsvorgänge lebender Zellen besser auflösen zu können wird der Micro-patterning Assay für die Interaktionsanalyse von Downstream-Signalkomplexen erweitert, indem mittels artifiziellen Transmembranproteinen ein zytosolischer Proteinarray ermöglicht wird.

Priv.-Doz. Mag. Clemens Röhrl PhD

Senior-Postdoc (JRZ für phytogene Wirkstoffforschung)
Projektleiter TC-PhytoCluster
Tel.: +43 5 0804 44180
E-Mail: clemens.roehrl@fh-wels.at


Forschungsprojekte

Die Identifizierung und Charakterisierung phytogener Inhaltsstoffe, die das Potential haben, das metabolische Syndrom positiv beeinflussen zu können, liegt im Fokus von Clemens Röhrls Forschungsprojekten. Im Zentrum steht dabei der menschliche Cholesterinstoffwechsel und die Suche nach bioaktive Pflanzen und deren Einzelkomponenten, die den Cholesterinspiegel - besonders das ungünstige LDL-Cholesterin - senken können. Darüber hinaus ist Clemens Röhrl an der Charakterisierung von Bioenhancern interessiert, die die Bioverfügbarkeit anderer Pflanzeninhaltsstoffe erhöhen und damit synergistisch gegen ausgewählte Symptome des metabolischen Syndroms wirken können. Clemens Röhrl kooperiert im Rahmen seiner Projekte mit der Johannes Kepler Universität Linz (Institut für Bioinformatik) der Medizinischen Universität Wien (Institut für Medizinische Chemie) und der ETH Zürich (Institute for Molecular Health Sciences).

Dr. Bettina Schwarzinger

Postdoc (FFoQSI & JRZ für Phytogene Wirkstoffforschung)
Tel.: +43 5 0804 44170
E-Mail: bettina.schwarzinger@ffoqsi.at


Forschungsprojekte

Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Extrakten aus verschiedensten Naturstoffen und pflanzlichen Rohstoffen. Dabei ist es von großem Interesse, die idealen Bedingungen für die unterschiedlichsten Materialien, wie Früchte und Samen aber auch für Blüten, Wurzeln und Blätter zu finden. Einen wesentlichen Einfluss auf das spätere Ergebnis hat die Art der Extraktion. Diese kann durch Erhitzen im Rückfluss (Soxhlet), Mazeration oder durch Ultraschallbehandlung erfolgen. Zusätzlich sind die Wahl des Extraktionsmittels, die Zeit, aber auch die Temperatur sowie die späteren Lagerbedingungen von Bedeutung. Die Qualität der Ausgangsmaterialien spielt ebenso eine wichtige Rolle wie die Tatsache, ob diese schon getrocknet vorliegen oder noch im Urzustand, bzw. wie alt diese pflanzlichen Materialen schon sind. Die erhaltenen Extrakte werden analysiert und für weitere Tests in-vitro und in-vivo vorbereitet.

Für die Analyse steht eine HPLC ausgestattet mit diversen Detektoren zur Verfügung. Damit kann unter anderem die Art und Konzentration von Polyphenolen, die sehr häufig als sekundäre Pflanzenstoffe vorkommen, ermittelt werden. Mit Hilfe eines GC-MS Systems ist es möglich, auch flüchtige Bestandteile zu detektieren. Ergänzende Bestimmungen können photometrisch durchgeführt werden.

Dr. Nicole Ollinger

Postdoc (FFoQSI)
Tel.: +43 5 0804 44110
E-Mail: nicole.ollinger@ffoqsi.at


Forschungsprojekte

Entwicklung maßgeschneiderter Methoden für die Lebens- und Futtermittelbioanalytik
Das Bedürfnis nach nachhaltiger, gesunder Ernährung ist so stark wie nie zuvor. Immer mehr Menschen wollen auf Zusätze in ihrem Essen verzichten und wählen daher bewusst gesunde und unbehandelte Lebensmittel. Solche sind aber vermehrt durch schnelleren Verderb bedroht. Daher ist es von enormer Bedeutung die Ursachen des Verderbs ausfindig zu machen, diese zu charakterisieren und Strategien zu entwickeln um den Verderb auf natürlichem Wege möglichst hinauszuzögern ohne Stabilisatoren zusetzen zu müssen. Folgende Themen werden hierbei wissenschaftlich behandelt:

  • Analyse von verderblichen Substanzen in Lebens- und Futtermitteln: Manche Substanzen in Lebensmitteln neigen besonders zum Verderb. Um diesen möglichst lange hinaus zu zögern, werden diese Substanzen identifiziert und eine Strategie erarbeitet, um die Haltbarkeit des Lebensmittels zu erhöhen.
  • Enzymanalytik: Enzyme können auf die Haltbarkeit von Lebens- und Futtermittel sowohl einen positiven als auch negativen Einfluss haben. Daher muss der Enzymgehalt in Lebens- und Futtermitteln bestimmt werden und die zerstörenden Enzyme weitestgehend unterdrückt werden.
  • Entwicklung funktioneller Tests: Um die Haltbarkeit von Lebens- und Futtermitteln besser vorher sagen zu können, werden Tests entwickelt die auf das jeweilige Lebens- bzw. Futtermittel zugeschnitten und optimiert werden.

Schimmel in Bäckereiprodukten
Aufgrund der reduzierten Nutzung von chemischen Stabilisatoren, haben Bäckereien nun oft das Problem mit auftretendem Schimmel. Ich entwickle Protokolle zur Speziesidentifizierung von Schimmel und entwickle maßgeschneiderte Strategien um Schimmel zu vermeiden und zu verhindern.

Dr. Marion Dornmayr

Projektkoordination F&E (CoE Lebensmitteltechnologie und Ernährung)
PostDoc
Tel.: +43 5 0804 44409
E-Mail: Marion.Dornmayr@fh-wels.at


 

Bernhard Blank-Landeshammer MSc

WMA (FFoQSI)
Tel.: +43 5 0804 ...
E-Mail: bernhard.blank-landeshammer@ffoqsi.at

Forschungsprojekte

ab Jänner 2020

Johannes Pitsch MSc

Doktorand (FFoQSI)
E-Mail: Johannes.Pitsch@fh-wels.at
Tel.: +43 5 0804 48830

Forschungsprojekte

FODMAPs - Strukturaufklärung und Quantifizierung von Nahrungsmittel-Inhaltsstoffen (Dissertationsförderung der FH OÖ)

Viele Personen sind von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Nahrungsmittelallergien betroffen. Zusätzlich steigen das Bedürfnis nach gesunder Ernährung und die Verbesserung der Gesundheit durch gezielte Vermeidung von Nahrungsmittelinhaltsstoffen. Ohne genaue Kenntnis von Nahrungsmittelinhaltsstoffen ist es jedoch unmöglich eventuelle Unverträglichkeiten zu erkennen und bestimmte Substanzen gezielt zu vermeiden. Um verifizierbare Erkenntnisse gewinnen zu können muss jedoch zuerst eine Klassifizierung und Strukturaufklärung der einzelnen Substanzen erfolgen, um gezielt einzelne Verbindungen testen zu können.

Durch Anwendung von präparativer Dünnschichtchromatographie, HPLC-UV/VIS Spektroskopie, GC-MS und mikrobiologische Analytik werden Analyseverfahren für die Detektion und Quantifizierung von Lebensmittel-Inhaltsstoffen entwickelt.

Der Arbeitsbereich umfasst chemische und mikrobiologische Analytik sowie biotechnologische Grundlagenforschung.

Georg Sandner MSc

Doktorand (JRZ für Phytogene Wirkstoffforschung)
Tel.: +43 5 0804 44413
E-Mail: georg.sandner@fh-wels.at


Forschungsprojekte

Phytogenics - Molekularbiologische Charakterisierung phytogener Substanzen (Dissertationsförderung der FH OÖ)

Ausgewählte phytogene Substanzen werden in verschiedenen Modell-Systemen (CaCo2, C. elegans, Mastbroiler) getestet und mit Hilfe von Genexpressions-Analysen sowie Zytotoxizitäts-Assays auf eine positive Wirkung bewertet. Bei phytogenen Substanzen handelt es sich vorwiegend um Kräuter, Gewürze, Pflanzen und deren Extrakte sowie ätherische Öle. Im Zusammenhang mit der Vermeidung von Antibiotikaresistenzen sowie der globalen Erwärmung, spielen phytogene Substanzen neben pre- und probiotischen Stoffen eine zunehmend wichtige Rolle für die Aufrechterhaltung der Tiergesundheit. Hierbei werden vor allem Gene für Heat Shock Proteine, Inflammationsparameter, antioxidative Schutzenzyme sowie Tight Junction Marker analysiert. Die notwendigen molekularbiologischen Methoden wie beispielsweise Proben Homogenisation, RNA-Extraktion von Zell- und Gewebeproben, Primerdesign, quantitative real-time PCR (qPCR) sowie zellphysiologische Methoden wurden entsprechend etabliert.

Etablierung des Modell-Organismus C. elegans

Bei Caenorhabditis elegans handelt es sich um einen ca. 1 mm großen Fadenwurm, welcher als sensitives und zuverlässiges in-vivo Hochdurchsatz-System zur Charakterisierung phytogener Substanzen eingesetzt wird. Hierfür stehen verschiedenste Methoden wie Toxizitäts-Assays, Life-Span Assays, quantitative real-time PCR oder fluoreszente Reporter-Gene zur Verfügung.

DI Roland Hager BSc

Doktorand (JRZ für Phytogene Wirkstoffforschung)
Tel.: +43 5 0804 48805
E-Mail: roland.hager@fh-wels.at


Forschungsprojekte

Quantitative Wirkstoffsuche auf Basis der Analyse zytosolischer Protein-Protein-Interaktionen

Die Identifizierung, Charakterisierung und vor allem Quantifizierung von Protein-Protein-Interaktionen (PPIs) in lebenden Zellen ist nach wie vor eine sehr große Herausforderung. Auf Basis der bereits etablierten Micropatterning Plattform wird ein Protein – Array entwickelt um relevante Protein-Protein-Interaktionen (PPIs) untersuchen zu können. Die Analyse der PPIs an lebenden Zellen (entweder in der Zellmembran oder im Zytoplasma) wird mittels unterschiedlichen Methoden der Fluoreszenzmikroskopie (zB. TIRFM, FRET) durchgeführt. Im Zuge dieses Projekts werden vor allem phytogene Bestandteile und Wirkstoffe bzgl. bedeutsamer Wechselwirkungen mit unterschiedlichen Zellen untersucht. Unter phytogenen Substanzen versteht man vor allem natürliche Extrakte und Pflanzenstoffe, welche auch quantitativ erfasst werden.

Simone Schill, MSc

Doktorandin (FFoQSI)
Tel.: +43 5 0804 48805
E-Mail: simone.schill@ffoqsi.at


Forschungsprojekte

Überwachung der Sicherheit und Qualität der Kräuterseitling-Produktion

Weltweit ist eine steigende Nachfrage nach essbaren Pilzen zu beobachten. Speziell Kräuterseitlinge (Pleurotus eryngii) gehören aufgrund ihres ausgezeichneten Geschmacks, der günstigen Nährstoffzusammensetzung und ihrer potenziell gesundheitsfördernden Wirkung zu den wichtigsten kommerziell gezüchteten und konsumierten Speisepilzen. Pilze werden jedoch zu den leicht verderblichen Lebensmitteln gezählt und können aufgrund bestimmter Faktoren, wie einer hohen mikrobiellen Belastung, ungünstiger Kultivierungs- und Lagerungstemperatur oder suboptimaler Verpackung, leicht ihre sensorische Qualität verlieren. Mikrobiologische Analysen und eine Identifikation der Isolate mittels 16S rDNA Sequenzierung geben Aufschluss über das generelle Keimspektrum von P. eryngii, seine Verderbniserreger sowie potenzielle Pilz- und Humanpathogene. Zusätzlich werden optimale Lagerungsbedingungen für Pilze und die Erhaltung ihrer Nährstoffe und sekundärer Pflanzenstoffe über einen definierten Zeitraum bestimmt. Hierdurch soll eine Erhöhung der Sicherheit und Haltbarkeit und damit eine konstant gute Produktqualität erzielt werden.

Verena Stadlbauer MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (FFoQSI)
Tel.: +43 5 0804 44450
E-Mail: verena.stadlbauer@ffoqsi.at

Forschungsprojekte

Entwicklung eines Testsystems zur Quantifizierung negativer Auswirkungen von UV-Strahlung auf menschliche Zellen
Die UV-Strahlung der Sonne hat insbesondere auf Augen und Haut eine gesundheitsgefährdende Wirkung. Neben den häufiger bekannten kanzerogenen Effekten auf die Haut, löst UV-Strahlung auch diverse Schäden am Auge, wie Fotokeratitis, Trübung der Linsen (Katarakt) oder Zerstörung der Tränenflüssigkeit aus. Mit dem Vilber Lourmat Bio-Sun UV-Bestrahlungssystem können menschliche Zellen einer genau definierten UVA- oder UVB-Strahlenmenge ausgesetzt werden und anschließend kann die schädigende Wirkung mittels speziellen bioanalytischen Methoden zur Messung von oxidativem Stress und Zellviabilität quantifiziert werden. Mit Hilfe dieses Testsystems werden Substanzen identifiziert und charakterisiert, welche die Zellen hinsichtlich einer Verminderung des oxidativen Stresses positiv beeinflussen und somit vor UV-Strahlung schützen.


Screening verschiedener natürlicher Substanzen hinsichtlich deren Einfluss auf die Genexpression in menschlichen und tierischen Zellen
Unterschiedliche Zellsysteme werden mit Phytaminen behandelt und anschließend mittels quantitativer RT-PCR die Expressionslevels einzelner Gene quantifiziert. Hierbei sind besonders jene Gene interessant, welche zum Beispiel eine antioxidative oder entzündungshemmende Wirkung haben. Somit können gesundheitsfördernde Nahrungs- oder Futtermittelzusätze charakterisiert werden.


Physico-chemische Charakterisierung von Apfelinhaltsstoffen
Langzeitstudie zur Charakterisierung und Quantifizierung von Inhaltsstoffen verschiedener Apfelsorten. Ziel dieses Projekts ist es, einerseits die potentiell gesündesten Apfelsorten zu charakterisieren und andererseits einen Vergleich der Inhaltsstoffe über mehrere Jahre hinweg aufzustellen. Verschiedene Apfelsorten werden über mehrere Jahre hinweg in der gleichen Region geerntet und ihre Inhaltsstoffe mit unterschiedlichen Methoden analysiert. Gemessen werden unter anderem der Gesamtphenolgehalt, das antioxidative Potential, Kationenkonzentrationen, Einzelpolyphenole und Reifeparameter, wie Zucker- und Säuregehalt.


Screening Verfahren zur zellulären Lokalisierung von Nährstofftransportern mittels Fluoreszenzmikroskopie
Verschiedene Glucose- und Peptidtransporter müssen vom Zytosol an die Zellmembran gebracht und in diese eingebaut werden, um ihre Funktion ausüben zu können. Die Lokalisierung hat einen starken Einfluss auf die Aufnahme der Nährstoffe in die Zelle und deren Abbau und Umwandlung in Energie und somit auch auf die Gesundheit und das Wachstum von Mensch und Tier. Mittels TIRF Mikroskopie in lebenden oder fixierten Zellen können diese Transporter dargestellt und quantifiziert werden.

Weiterführende Information bei Ieva Rudzionyte.

 

Verena Lasinger MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (FFoQSI)
Tel.: +43 5 0804 48805
E-mail: verena.lasinger@ffoqsi.at

Gewinnerin Innovation Award 2018 youtu.be/tOd5p8fhA-E

Forschungsprojekte

Entwicklung eines Gewürzextraktes

Konsumenten fordern von der Lebensmittelindustrie natürliche und qualitativ hochwertige Lebensmittel, die lange haltbar sind. Die meisten verarbeiteten Lebensmittel werden derzeit durch den Zusatz von chemischen Konservierungsmitteln haltbar gemacht. Immer mehr Menschen wollen sich bewusst ernähren und daher auf Lebensmittel mit Konservierungsstoffen verzichten. Das Ziel ist daher künstliche Zusatzstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln (Fertigprodukten) durch natürliche Extrakte zu ersetzen. Für die konservierende und antibakterielle Wirkung solcher Extrakte sind natürliche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Polyphenole verantwortlich.

Identifikation von Mikroorganismen

Ein weiteres Forschungsprojekt ist die Entwicklung von Strategien zur Identifikation von Mikroorganismen anhand ihrer DNA.

Entwicklung optimierter Substrate für die Speisepilzproduktion

Pflanzliche Rohstoffe werden für die Herstellung von Fleischersatzprodukten immer wichtiger. Manche Speisepilze eignen sich aufgrund ihrer fleischähnlichen Struktur besonders gut als Fleischersatz. Um die Ausbeute zu steigern, muss das Substrat an die optimalen Wachstumsbedingungen der Pilze angepasst werden. Auch Strategien zur alternativen Nutzung/Verwertung der abgeernteten Substratblöcke sind von essentieller Bedeutung.

 

Ulrike Müller BSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Tel.: +43 5 0804 44405
E-Mail: ulrike.mueller@fh-wels.at

Forschungsprojekte

TC BioScreen – Entwicklung eines neuartigen multiwellfähigen TIR-Readers zur Hochdurchsatzanalyse von Protein-Protein Interaktionen in lebenden Zellen
Im Zuge dieses Projektes sollen grundlegende Methoden entwickelt werden, die es ermöglichen, medizinisch relevante PPIs sowie die Insertion (=Translokation) von Nährstofftransportern in lebenden Zellen unter hohem Durchsatz mit enormer Sensitivität zu detektieren bzw. zu quantifizieren. Dies soll durch die Kombination von interner Totalreflexion (TIR) bzw. der µ-patterning Technologie in einer gemeinsamen Ausleseeinheit erreicht werden.

Bioverfügbarkeitsstudien zur Identifikation von Substanzen mit inhibierender Wirkung auf den Glukosetransport durch die Darmbarriere
Es werden Untersuchungen zur Bestimmung der Bioverfügbarkeit von Glukose mittels des Caco-2 Zellmodells auf Transwell-Inserts sowie eine Evaluierung der Effekte von diversen pflanzlichen Extrakten auf die Glukose-Bioverfügbarkeit im Darm durchgeführt. Mit Hilfe dieser Methode ist es möglich nicht nur die Aufnahme von Glukose in die Zelle zu analysieren, sondern den gesamten Transport durch die Zellmembran zu beleuchten. Durch die Verwendung einer intestinalen Zelllinie können Rückschlüsse auf den Glukosetransport im menschlichen Darm gezogen werden. Hierfür werden die aus den Bioverfügbarkeitsstudien gewonnenen Proben mittels HPLC analysiert und ausgewertet. Es sollen auf diesem Weg Extrakte identifiziert werden, die einen potentiell regulatorischen Einfluss auf den Glukosetransport durch die Darmbarriere aufweisen. Diese werden dann mit Hilfe weiterer molekularbiologischer Methoden auf ihre genauen Wirkungsmechanismen hin untersucht und gegebenenfalls in-vivo mittels Tierversuchsmodell und klinischen Studien verifiziert.

Räumlich-zeitliche Interaktionsanalyse von Signaltransduktionsproteinen mit verschiedenen „major-drug“ Zellmembranrezeptoren auf mikrostrukturierten Oberflächen
Siehe Dr. Peter Lanzerstorfer.

Zytosolisches Micro-patterning: Entwicklung eines Lebendzell-Äquivalenz der Immunpräzipitation zur Charakterisierung von zytosolischen Protein-Protein Interaktionen
Siehe Dr. Peter Lanzerstorfer.

Untersuchung des Einflusses von Apfelsaft bzw. Apfelextrakt auf EGF Rezeptor Aktivierung und Signalwege
Im Zuge dieses Projektes soll die Wirkung von Apfelsaft und Apfelextrakt auf den Organismus, im Speziellen auf EGF-Rezeptor Signalisierung untersucht werden. Dieser spielt bei der Entwicklung von vielen Krebsarten, als zentrale Schnittstelle, etwa für die Zellproliferation- und Differenzierung, eine wesentliche Rolle. Die Aktivität des EGFR ist dabei in vielen Fällen stark erhöht. Es gibt daher umfangreiche Bestrebungen Substanzen zu finden, welche krebsvorbeugend wirken bzw. gegebenenfalls therapiebegleitend eingesetzt werden können. Mittels HPLC-Analyse werden die in den Apfelsäften und Extrakten enthaltenen Polyphenole identifiziert und quantifiziert. Neben Zytotoxizitätsstudien werden Versuche zur Evaluierung des Einflusses von Apfel auf die Bildung vom Wasserstoffperoxid im Zellkulturmedium durchgeführt, da dieses die Ergebnisse wesentlich beeinflussen könnte. Des Weiteren werden Untersuchungen zum Einfluss auf EGFR-Internalisierungsprozesse mittels TIRF-Mikroskopie auf µ-strukturierten Oberflächen sowie ELISA Assays durchgeführt. Außerdem soll der Einfluss von Apfelsaft und -konzentrat auf die Aktivierung des EGF- Rezeptors sowie die Rekrutierung von Downstream Molekülen (z.B. Grb2, SHC, Ras, Raf, MEK, PKC, PLC, ERK) mittels ELISA Assays und TIRF Mikroskopie auf µ-strukturierten Oberflächen geklärt werden.

TeaSTAR – Entwicklung pharmazeutischer Teeprodukte mit gesundheitsfördernder Wirkung
Im Rahmen dieses Projektes wird daran gearbeitet, innovative Tee-Produkte mit gesundheitsfördernder Wirkung zu entwickeln. Die Inhaltsstoffe bzw. deren molekulare und zelluläre Wirkungsweise werden im Hinblick auf ihre Eignung als Produktbestandteile entsprechend charakterisiert, und passende Rohstoffquellen definiert. Ziel ist die Entwicklung von Teekonzentraten, die einerseits geschmacklich ansprechend, andererseits aber auch der Prävention wichtiger Krankheiten (Fokus Diabetes, Adipositas und Krebs) dienen. Um den Einfluss der physiologisch aktiven Inhaltsstoffe auf den Organismus klären zu können, werden verschiedenste Methoden angewandt. In erster Linie wird an der bioanalytischen Charakterisierung der Rohstoffe sowie der Teeprodukte gearbeitet, hierfür werden HPLC-Analysen sowie weitere analytische Methoden  herangezogen. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind auch zur Ermittlung der besten Extraktionsmethode hinsichtlich des Gehaltes an Polyphenolen und weiteren gesundheitsfördernden Phytochemikalien von Bedeutung. Weiters werden zell- und molekularbiologische Experimente durchgeführt um den tatsächlichen Einfluss der Einzelkomponenten sowie Produktproben in-vitro zu ermitteln. Hierzu zählen unter anderem Zytotoxizitätsstudien, Phosphorylierungsstudien, micro-patterning Experimente sowie Bioverfügbarkeitsstudien.

Aurelia Tschida MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
E-Mail: aurelia.tschida@fh-wels.at
Tel.: +43 5 0804 46932

Analytische Schwerpunkte

• Analytik von Fetten und Ölen
     o Fettsäurezusammensetzung mittels GC/MS
     o Prozesskontaminanten 3-MCPD / Glycidol mittels GC/MS (in development)
     o Standard-Qualitätsparameter, z.B. Peroxidzahl, Säurezahl…
     o Entwicklung weiterführender Analytik auf Anfrage


• Pflanzliche Extrakte
     o Bestimmung der antioxidativer Kapazität mittels verschiedener in-vitro-assays


• Ionenchromatographie

 

Cathrina Neuhauser MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (JRZ für phytogene Wirkstoffforschung)
E-Mail: cathrina.neuhauser@fh-wels.at

 

Kurt Petraschek

Techniker
E-Mail: kurt.petraschek@fh-wels.at

Studenten

Jakob Huemer BSc

Masterstudent (FFoQSI)
E-Mail: jakob.huemer@fh-wels.at

Titel der Masterarbeit: Evaluierung des mikrobiellen FODMAP-Abbaus in Sauerteig und Backwaren mittels HPLC

Eva Roitinger BSc

Masterstudentin (JRZ für phytogene Wirkstoffforschung)
E-Mail: eva.roitinger@fh-wels.at

Titel der Masterarbeit: Identifizierung neuartiger cholesterinsenkender phytogener Wirkstoffe.

Alice König BSc

Masterstudentin (JRZ für phytogene Wirkstoffforschung)
E-Mail: alice.koenig@fh-wels.at

Titel der Masterarbeit: ...

ab Februar 2020

Bianca Mascher BSc

Masterstudentin (JRZ für phytogene Wirkstoffforschung)
E-Mail: bianca.mascher@fh-wels.at

Titel der Masterarbeit: ...

ab Februar 2020

Stefanie Steinbauer BSc

Masterstudentin (FFoQSI)
E-Mail: stefanie.steinbauer@fh-wels.at

Titel der Masterarbeit: Vergleich von In-vitro-Systemen zum Nachweis der Auswirkungen von entzündlichem Stress auf die Funktionalität der Darmbarriere.

ab Februar 2020

Maximilian Huemer

Bachelorstudent (FFoQSI)

Titel der Bachelorarbeit: Charakterisierung von Mikroorganismen im österreichischen Sauerteig.

Austauschstudenten

Ing. Ivana Kušnierová BSc

Austauschstudentin aus der Slovakei (ERASMUS)

 

Ningya Yu

Austauschstudentin aus Taiwan

ab Jänner 2020

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