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Der Wert der Energiespeicherung in einem zukünftigen Energiesystem

Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern)


Energiespeicherung ist nicht umsonst zu haben und verfügt (in den meisten Fällen) über eine Effizienz kleiner 100 %. Das heißt, Speicherung muss in bestimmten Anwendungen Vorteile bieten, die das kompensieren.

In diesem Zusammenhang ist die starke Abhängigkeit von der tatsächlichen Speicheranwendung oder, wie wir sagen die „Speicherkonfiguration“ – bestehend aus Energiequelle, Speicher und letztendlichem Verbraucher – entscheidend.

Im Allgemeinem besteht der Vorteil einer Speicherkonfiguration darin, Energie und Leistung zeitlich unabhängig von der Erzeugung bereitzustellen. Das gilt beispielsweise für die Integration erneuerbarer Energien in unser Energiesystem. Der Wert von Energiespeichern lässt sich dadurch quantifizieren, wie viel man bereit ist dafür zu bezahlen. Ein Geschäftsmodell lässt sich schließlich aus der Identifikation einer zahlungswilligen Personengruppe ableiten.

Diese Fragestellungen sollen mit Bezug zu allen Energiespeichertechnologien und allen Anwendungsbereichen im Keynote-Vortrag von Dr. Andreas Hauer (Vorstandsvorsitzender, ZAE Bayern) im Rahmen der Veranstaltung Forschung #Industrienah diskutiert werden. Zahlreiche Beispiele für erfolgreichen Speichereinsatz werden den vorgestellten Ansatz verdeutlichen.

Dr. Andreas Hauer ist für eine Vielzahl nationaler und internationaler Forschungsprojekte auf dem Gebiet thermischer und elektrischer Energiespeicher, thermisch angetriebener Wärmepumpen und Kältemaschinen, sowie Energie-effizienter Anwendungen in der Industrie und im Gebäudebereich verantwortlich. Der studierte Physiker gilt als international anerkannter Experte für Energiespeicherung im Allgemeinen und thermische Energiespeichersysteme im Speziellen.

Dr. Andreas Hauer, ZAE Bayern | Bildquelle: privat

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