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Ökologisierung & Digitalisierung - Forschungserfolge der FH OÖ in Kooperation mit Unternehmen

FH OÖ – Forschung am Puls der Zeit, die wesentlichen Beitrag zur Ökologisierung leistet


„Ökologie und Ökonomie sind kein Gegensatz, sondern vielmehr Turbozwillinge für den Standort Oberösterreich. Mit ihren Forschungserfolgen setzt die Fachhochschule OÖ hier zusätzliche Impulse“, unterstreicht Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner.

Mit einem F&E-Umsatz von 20,49 Mio. Euro im Jahr 2021 und einem Auftragsstand auf Rekordniveau mit 40,1 Mio. Euro ist die FH OÖ auch weiterhin forschungsstärkste Fachhochschule Österreichs und Spitzenreiterin im deutschsprachigen Raum. „Die Forschungsleistungen der FH OÖ sind in Zeiten der Krise umso beachtlicher, Sie zeigen zudem, dass die FH Oberösterreich eine wesentliche Rolle in der Forschungslandschaft spielt und ihre Forscherinnen und Forscher gemeinsam mit zahlreichen Projektpartnern herausragende Arbeit leisten“, zeigt sich Landesrat Achleitner von der Bedeutung der FH OÖ überzeugt.

2021 forschten rund 245 FH-Professor*innen und 249 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen unterschiedlicher Disziplinen an 531 Projekten, wovon 116 neu gestartet wurden. In internationalen Fachzeitschriften, Büchern oder im Rahmen wissenschaftlicher Konferenzen wurden 455 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. „Von diesem Forschungsoutput und dem Know-how der Fachhochschule Oberösterreich profitieren rund 600 Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Gesellschaft“, betont Landesrat Achleitner. Dass für wissenschaftlichen Nachwuchs gesorgt ist, zeigen die 13 abgeschlossenen Dissertationen sowie eine Habilitation im Jahr 2021.

FH OÖ forscht an Lösungen für Ökologisierung und Digitalisierung

Die FH OÖ konnte auch im Jahr 2021 mit der Unterstützung von EU, Bund und Land OÖ wieder zahlreiche Projekte ins Leben rufen. Forschungsthemen rund um die Ökologisierung und Digitalisierung spielen eine immer bedeutendere Rolle“, erklärt Johann Kastner, Vizepräsident für Forschung & Entwicklung der FH OÖ.

Die EU will bis 2050 zum ersten klimaneutralen Wirtschaftsraum der Welt werden. Die Fachhochschule Oberösterreich leistet in zahlreichen internationalen und nationalen Projekten einen relevanten Beitrag zu dieser Strategie. Im Jahr 2021 adressierten 64% der laufenden Projekte Umweltaspekte und hatten Green Deal Relevanz. 39% der Projekte behandelten Digitalisierungsthemen. „Die Stärke und Innovationskraft der Fachhochschule Oberösterreich in ihrem Beitrag zur Ökologisierung zeigt sich vor allem in den Bereichen: saubere Energie, nachhaltige Produktion, klimaschonende Mobilität und gesunde Lebensmittel. In Kooperation mit zahlreichen Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten die Forscherinnen und Forscher anwendungsorientiert und praxisnah an ökologischen Lösungen für morgen“, so Johann Kastner.

Erfolgreiche und langjährige Kooperation mit Fronius International GmbH
Die FH OÖ hat in Oberösterreich zahlreiche Firmenpartner, mit denen ökologische Forschungsthemen auf nationaler und internationaler Ebene vorangetrieben werden. Einer dieser Partner ist das Unternehmen Fronius International GmbH, mit dem die Hochschule bereits eine langjährige Kooperation verbindet. Alleine in den vergangenen 10 Jahren wurde gemeinsam mit Fronius an 12 Forschungsprojekten mit einer Fördersumme von über 4 Mio. € geforscht und entwickelt. Zwischen 2017 und 2022 sind 31 Bachelorarbeiten und 33 Master- bzw. Diplomarbeiten in Kooperation mit Fronius entstanden.

Hochwertige Kreislaufwirtschaft im Forschungsfokus

Bei Fronius ist Nachhaltigkeit tief in der Unternehmens-DNA verankert, wurde doch immerhin das Unternehmen selbst aus dem Nachhaltigkeitsgedanken gegründet. An den Entwicklungsstandorten Thalheim bei Wels, Wien und Graz befassen sich mehr als 780 Entwicklerinnen und Entwickler mit den Produkten und Lösungen der Zukunft“, erklärt Harald Langeder, Technischer Leiter (CTO) Fronius International GmbH.

Fronius bekennt sich zur hochwertigen Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) durch besonders langlebige Produkte mit dem Fokus auf die weitere Optimierung der Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit. „Mit dem Programm 'Sustainability by Design' verfolgen wir das Ziel, über die gesetzlichen Anforderungen hinaus eine umweltgerechte Gestaltung unserer Produkte sicherzustellen. Dafür entwickeln wir Methoden und Technologien zur Messung und Reduktion des ökologischen Fußabdruckes unserer Produkte“, so Harald Langeder.

Zur Zielerreichung setzt Fronius folgende Schritte:

  1. Wir generieren, sammeln und analysieren Daten über unsere Produkte.
  2. Wir erstellen weitere Lebenszyklusanalysen unserer Produkte.
  3. Wir optimieren Produkt-Service-Systeme im Sinne der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft auf der Grundlage datenbasierter Analysen.
  4. Wir kooperieren mit vor- und nachgelagerten Unternehmen sowie Kundinnen und Kunden.

Pressekonferenz zur F&E Bilanz 2021, am 29. April 2022 bei Fronius International GmbH in Thalheim bei Wels mit Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner, Vizepräsident für Forschung & Entwicklung FH OÖ Johann Kastner, CTO Fronius International GmbH Harald Langeder

>> zur vollständigen Presseunterlage (Land OÖ)

Harald Langeder (CTO Fronius), LR Markus Achleitner, Johann Kastner (Vizepräsident F&E FH OÖ) bei der Wasserstofftankstelle von Fronius International in Thalheim bei Wels. | Bildquelle: Land OÖ/Kauder

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