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Mobile Sicherheit im Fokus des Android Security Symposiums in Wien

Von 9. bis 11. September bringt ein hochkarätiges Symposium ForscherInnen und interessierte Personen aus dem universitären und industriellen Umfeld an der TU Wien zusammen, die sich mit dem Thema mobile Sicherheit und Android-Software beschäftigen. Veranstalter ist das Josef Ressel-Zentrum für User-friendly Secure Mobile Environments (u'smile) der FH Oberösterreich (FH OÖ), Campus Hagenberg, in Kooperation mit SBA Research und dem Institut für Netzwerke und Sicherheit der Johannes Kepler Universität Linz (JKU).


Das Android Security Symposium in Wien wartet mit Vorträgen internationaler ExpertInnen zu den Themen Android-Sicherheitsarchitektur, Trusted Computing, benutzerfreundliche Sicherheit für jedermann, Malware-Analyse und Gegenmaßnahmen auf. Darüber hinaus bekommen Doktoranden im Rahmen einer PhD School die Möglichkeit ihre aktuelle Forschung zu präsentieren. 

„Wir freuen uns, nicht nur hochkarätige Vortragende für unser Symposium gewonnen zu haben sondern auch darüber mit der PhD School Doktorandinnen und Doktoranden, die sich mit Android Security beschäftigen, eine Plattform zu bieten“, sagt Dr. René Mayrhofer, Leiter des Josef Ressel-Zentrums u´smile und des JKU-Instituts für Netzwerke und Sicherheit. 

Internationale Speaker

Unter den Vortragenden ist Andrew Hoog, ein US-amerikanischer Experte für mobile Forensik sowie Sicherheit und CEO von NowSecure, eines der im Bereich mobile Sicherheit führenden Unternehmen. Ebenfalls aus den USA anreisen werden Collin Mulliner, Security Forscher der Northeastern University in Boston, Nick Kralevich vom Google Android Security Team und zwei Mitarbeiter von Atredis Partners: Charles Holmes, der in den letzten Jahren diverse Projekte für US-Regierungsbehörden und Forschungsinstitutionen durchgeführt hat, und Josh Thomas, Spezialist für mobile eingebettete Systeme.

Aus Tokio kommt  Nikolay Elenkov von Sarion Systems Research, Spezialist im Bereich Enterprise Security. Ebenfalls beim Symposium vortragen werden Joanna Rutkowska, CEO des Invisible Things Lab in Warschau, sowie drei Experten aus Finnland: Prof. Asokan von den Universitäten von Aalto und Helsinki, Pekka Laitinen vom Population Register Centre und Jan-Erik Ekberg von Trustonic Inc.

Auch ein Mitarbeiter der European Union Agency for Network and Information Security (ENISA) wird in Wien vor Ort sein: Yonas Leguesse, Experte für Netzwerk- und Informationssicherheit. Italien ist mit Federico Maggi vom Politecnico die Milano vertreten, die Niederlande mit Victor van der Veen von der VU University Amsterdam.

Ebenfalls Vortragender ist ein Experte des Departments Sichere Informationssysteme der FH OÖ Campus Hagenberg: Dieter Vymazal, Spezialist für Malware-Analyse und Malware auf mobilen Endgeräten.

Kostenlose Teilnahme

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos, eine Registrierung über die Website des Symposiums jedoch erforderlich weil die Teilnehmerzahl limitiert ist. Das Vortragsprogramm wird durch kulturelles Programm zum Netzwerken und besseren gegenseitigen Kennenlernen abgerundet. Finanziert wird das Symposium von der Christian Doppler Forschungsgesellschaft mit Mitteln des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

Anmeldung und weitere Informationen unter:usmile.at/symposium

Das Josef Ressel-Zentrum für User-friendly Secure Mobile Environments (u'smile) wurde 2012 am Campus Hagenberg der FH Oberösterreich gestartet – als das erste dieser durch die Christian Doppler Gesellschaft abgewickelten FH-Forschungszentren. Es hat das Ziel, die Sicherheit mobiler Endgeräte entscheidend zu verbessern, und wird dabei gemeinsam vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und von namhaften Unternehmen gefördert. Akademische Partner von u'smile sind die Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und die SBA Research GmbH, ein gemeinsam von der Universität Wien, der TU und der WU Wien sowie der TU Graz betriebenes Forschungszentrum für IT-Sicherheit. Unterstützung bekommen die Forscher auch von kompetenten Firmenpartnern, die einen weiten Bogen von der Hersteller- bis zur Anwenderseite spannen: NXP Semiconductors Austria GmbH, A1 Telekom Austria AG, Drei-Banken-EDV GmbH und LG Nexera Business Solutions AG. Neuer Partner im Konsortium ist seit 2015 die Österreichische Staatsdruckerei GmbH, die ihre langjährige Erfahrung mit sicheren elektronischen Dokumenten einbringt.

Foto (Smartphone) - Quelle: FH OÖ

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